Schluss mit trockener Haut: So werden Ellbogen, Knie und Fersen wieder weich

Schluss mit trockener Haut: So werden Ellbogen, Knie und Fersen wieder weich

Trockene Haut an Ellbogen, Knien und Fersen ist ein weit verbreitetes Problem – besonders in den kalten Wintermonaten oder nach langen Tagen in trockener Heizungsluft. Die Haut an diesen Stellen ist dicker und wird stärker beansprucht als an anderen Körperpartien. Deshalb braucht sie besondere Pflege. Mit ein paar einfachen Schritten kannst du raue Stellen wieder geschmeidig machen. Hier erfährst du, wie du deine Haut an diesen Problemzonen wieder weich und gepflegt bekommst.
Warum wird die Haut trocken?
Ellbogen, Knie und Fersen besitzen weniger Talgdrüsen als andere Körperstellen. Dadurch produziert die Haut dort weniger natürliche Öle und verliert schneller Feuchtigkeit. Hinzu kommen Reibung durch Kleidung oder Schuhe, häufiges Duschen und Druckbelastung – all das kann die Haut austrocknen und verhärten.
Kalte Temperaturen, trockene Heizungsluft und heißes Wasser verschlimmern das Problem zusätzlich. Auch Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis können die Haut an diesen Stellen empfindlicher machen.
Schritt 1: Alte Hautschüppchen entfernen
Bevor du Feuchtigkeit zuführst, solltest du abgestorbene Hautzellen entfernen. So kann die Pflege besser einziehen.
- Verwende ein sanftes Peeling ein- bis zweimal pro Woche. Ein Körperpeeling mit feinen Körnchen oder eine selbstgemachte Mischung aus Zucker und etwas Öl eignet sich gut.
- Für die Fersen bietet sich nach einem warmen Fußbad eine Bimsstein- oder Hornhautfeile an. Achte darauf, nicht zu stark zu reiben, um kleine Verletzungen zu vermeiden.
- Für Ellbogen und Knie kannst du eine weiche Bürste oder einen Waschlappen in kreisenden Bewegungen benutzen.
Nach dem Peeling sollte die Haut immer eingecremt werden, damit sie nicht erneut austrocknet.
Schritt 2: Intensive Feuchtigkeitspflege
Nach der Reinigung ist es Zeit, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Schutzbarriere zu stärken.
- Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Glycerin, Hyaluronsäure oder Urea helfen, Wasser in der Haut zu binden.
- Pflegende Fette wie Sheabutter, Mandelöl oder Lanolin bilden eine schützende Schicht, die den Feuchtigkeitsverlust verhindert.
- Über Nacht kannst du eine dicke Schicht Creme auftragen und Baumwollsocken oder -handschuhe anziehen – so kann die Pflege besonders gut wirken.
Ein Tipp: Trage die Creme direkt nach dem Duschen auf, wenn die Haut noch leicht feucht ist. So wird die Feuchtigkeit besser eingeschlossen.
Schritt 3: Schutz im Alltag
Wenn die Haut wieder weich ist, gilt es, das Ergebnis zu erhalten. Kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken.
- Vermeide zu heißes Wasser – es entzieht der Haut Fett und Feuchtigkeit. Besser ist lauwarmes Wasser und eine milde, parfumfreie Waschlotion.
- Trage bequeme Kleidung und Schuhe, die nicht scheuern.
- Crem dich täglich ein, besonders nach dem Duschen oder Händewaschen.
- Trinke ausreichend Wasser, um die Haut auch von innen zu unterstützen.
- Verwende Sonnenschutz, denn UV-Strahlung kann die Haut ebenfalls austrocknen.
Schritt 4: Extra-Pflege für besonders beanspruchte Stellen
Manche Bereiche brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit. Fersen neigen dazu, rissig zu werden, wenn sie zu trocken sind. Hier hilft eine reichhaltige Fußcreme mit höherem Fettanteil oder mit Urea, um die Hornhaut geschmeidig zu halten.
Ellbogen profitieren von einer dicken Schicht Pflegebalsam oder Öl, das abends sanft einmassiert wird. Das regt die Durchblutung an und unterstützt die Regeneration der Haut.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Wenn die Haut stark rissig, schmerzhaft oder sogar blutig wird, kann eine Hauterkrankung dahinterstecken. In diesem Fall solltest du eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufsuchen. Sie können feststellen, ob eine spezielle medizinische Creme oder Behandlung notwendig ist.
Weiche Haut braucht regelmäßige Pflege
Weiche Ellbogen, Knie und Fersen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Pflege. Mit etwas Geduld und einer festen Routine bleibt die Haut das ganze Jahr über geschmeidig. Teure Produkte sind dafür nicht nötig – wichtig sind vor allem Feuchtigkeit, Schutz und ein wenig Selbstfürsorge.
















